"Der sektorale Heilpraktiker ist die Chance für alle Physiotherapeuten, sich auf dem Gesundheitsmarkt neu zu positionieren."
Arne Brödel, M.Sc.
Sektoraler Heilpraktiker für Physiotherapie
Als Heilpraktiker*in für Physiotherapie gewinnst du mehr Eigenständigkeit, Freiheit und Verantwortung in deinem Beruf. Du kannst Patienten direkt behandeln - ohne ärztliche Verordnung - und deine therapeutischen Fähigkeiten voll ausschöpfen. Das eröffnet neue Zielgruppen, steigert dein Einkommen und bringt mehr Freude und Selbstbestimmung in deinen Arbeitsalltag.
Unsere Fortbildung bereitet dich optimal auf die sektorale Heilpraktikererlaubnis vor - praxisnah, kompakt und flexibel. Du profitierst von erfahrenen Dozenten, modernen Lernmethoden und persönlicher Betreuung. Egal ob Präsenz, Online oder Blended Learning: Wir bieten das passende Kursformat für dich und begleiten dich bis zur erfolgreichen Prüfung und in den Berufsalltag.
FAQ
Wir haben die häufigsten Fragen aus unseren Beratungsgesprächen und E-Mails gesammelt, um Dir einen vollständigen Überblick zu geben – von der ersten Überlegung bis zur erfolgreichen Abrechnung.
Der „große“ HP darf fast alle medizinischen Bereiche behandeln. Der sektorale HP (Physiotherapie) ist spezialisiert: Du darfst eigenständig diagnostizieren und therapieren – exklusiv im Bereich der Physiotherapie.
Der Unterschied liegt im Umfang der Heilerlaubnis:
Fazit: Der sektorale HP ist für Physiotherapeuten der schnellste und effizienteste Weg in die therapeutische Unabhängigkeit.
Ja, unbedingt! Die Blankoverordnung setzt immer noch eine ärztliche Diagnose voraus. Nur als sektoraler Heilpraktiker hast Du den echten Direktzugang und bist unabhängig von Budgets.
Das ist ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal:
Nur mit dem sektoralen HP kannst Du rechtssicher Privatpatienten und Selbstzahler ohne vorherigen Arztbesuch behandeln und Dich von den Limitierungen des GKV-Systems lösen.
Rechtlich gesehen: Nein. Die sektorale Erlaubnis gilt für die Physiotherapie. Osteopathie gilt in Deutschland oft als eigenständige Heilkunde, die den „großen“ Heilpraktiker erfordert.
Die Erlaubnis umfasst die „Heilkunde im Bereich der Physiotherapie“. Osteopathie wird von Gerichten und Gesundheitsämtern meist als eigenständiges Verfahren eingestuft.
Dein Vorteil als HP Physio: Du darfst alle physiotherapeutischen Techniken (z. B. Manuelle Therapie, KG-ZNS), die Du beherrschst, eigenverantwortlich anwenden. Viele Grifftechniken aus der Osteopathie (z. B. Parietale Techniken) überschneiden sich stark mit der Manuellen Therapie. Solange Du diese Techniken im physiotherapeutischen Kontext zur Behandlung von Bewegungsstörungen einsetzt, bist Du mit dem sektoralen HP auf der sicheren Seite.
In der Regel nicht. Heilkundliche Leistungen sind gemäß § 4 Nr. 14 UStG steuerbefreit. Das ist ein massiver wirtschaftlicher Vorteil gegenüber reinen Wellness-Dienstleistungen.
Sobald Du als sektoraler Heilpraktiker tätig wirst, übst Du Heilkunde aus. Wenn Deine Behandlung medizinisch notwendig ist – was Du durch Deine eigene Diagnose feststellst und dokumentierst –, ist sie von der Umsatzsteuer befreit.
Im Vergleich zu Wellness-Massagen oder vielen Präventionsangeboten, bei denen 19 % Umsatzsteuer anfallen, kannst Du Deinen Patienten so attraktive Preise bieten, ohne dass Deine Marge durch Steuern geschmälert wird.
Der Fokus liegt nicht auf neuen Handgriffen, sondern auf Rechtssicherheit, Differentialdiagnostik und dem Erkennen von Gefahrensituationen („Red Flags“).
Damit Du die volle Verantwortung im Direktzugang sicher tragen kannst, machen wir Dich fit in:
Qualität durch Spezialisierung: Du lernst bei einem Fachanwalt für Medizinrecht, erfahrenen Fachärzten und spezialisierten Heilpraktikern für Physiotherapie.
Ein einzelner Dozent kann unmöglich alle rechtlichen und medizinischen Aspekte abdecken. Unser Expertenteam besteht aus:
Ja, wir bieten reine Live-Webinare sowie Hybrid-Modelle an. Die Anerkennung hängt jedoch von Deinem Bundesland ab.
Unsere Online-Kurse sind präsenzäquivalent (synchroner Live-Unterricht). Viele Bundesländer (z. B. NRW, Bayern) erkennen dies problemlos an.
Achtung: Einige Bundesländer (z. B. Niedersachsen) fordern zwingend physische Präsenz, andere (z. B. Rheinland-Pfalz) einen Anteil an Präsenzunterricht. Wir bieten daher flexibel:
Bitte prüfe vorab die Voraussetzungen Deines Bundeslandes in unserer Übersicht.
Sehr hoch. Über 95 % unserer Teilnehmer bestehen die schriftliche Prüfung im ersten Versuch.
Dieser Erfolg liegt an unserer effizienten Vorbereitung. Unsere Skripte und Übungsprüfungen sind exakt auf die Anforderungen der Gesundheitsämter abgestimmt. Sollte in Deinem Bundesland zusätzlich eine mündliche Überprüfung nötig sein, bereiten wir Dich durch Fallbeispiele und Simulationen intensiv darauf vor. Auch hier liegt unsere Erfolgsquote bei über 90 %.
Das ist der Idealfall: Du erhältst die Heilerlaubnis allein durch Einreichen unserer Zertifikate – ohne eine zusätzliche Prüfung beim Gesundheitsamt ablegen zu müssen.
Die Gesundheitsämter prüfen dabei, ob Deine Kenntnisse laut Akten (also Deiner Physiotherapie-Urkunde plus unserer Nachqualifikation) ausreichen, um eine Gefahr für die Volksgesundheit auszuschließen. Unsere Fortbildung ist speziell konzipiert, um diese Anforderungen zu erfüllen. Ob dies in Deinem Fall klappt, hängt jedoch vom Bundesland ab. Mehr dazu unter Voraussetzungen.
In vielen, z. B. NRW, Niedersachsen (nur Präsenzkurs), Bayern, Berlin oder Rheinland-Pfalz. Die Entscheidung trifft jedoch immer das örtliche Gesundheitsamt.
Grundsätzlich gilt: Mit einer qualifizierten Nachqualifikation wie unserem Kurs hast Du die besten Karten. In einigen Regionen (z. B. Thüringen, teilweise Baden-Württemberg) wird häufiger noch eine Kenntnisüberprüfung (mündlich) verlangt.
Wir pflegen eine detaillierte Übersichtskarte der Bundesländer. Dort siehst Du genau, welche Regelungen für Deinen Wohnort gelten.
Keine Panik! Es geht hier um Patientensicherheit, nicht um Facharztwissen. Unsere Teilnehmer bestehen diese Prüfungen mit sehr hohen Erfolgsquoten.
Anders als beim „großen“ Heilpraktiker musst Du kein Expertenwissen in Psychiatrie oder Infektionsschutzgesetz nachweisen. Der Amtsarzt will wissen: „Erkennen Sie, wann Sie NICHT behandeln dürfen?“ (Red Flags). Genau darauf bereiten wir Dich mit Fallbeispielen und Differentialdiagnostik intensiv vor, sodass Du sicher in die Prüfung gehst.
Rechne mit ca. 900 € bis 1.500 € (Kursgebühr + Behördengebühren). Eine Investition, die sich oft schon nach wenigen Privatbehandlungen amortisiert hat.
Die Kosten setzen sich aus zwei Bausteinen zusammen:
Du stellst eine Privatrechnung direkt an den Patienten, basierend auf einem Behandlungsvertrag. Du bist an keine GKV-Sätze gebunden.
Du schließt vor der Behandlung einen Dienstvertrag mit dem Patienten ab. Die Höhe des Honorars ist frei verhandelbar. Wir empfehlen, sich am Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker (GebüH) zu orientieren (z. B. Ziffern 35.1 bis 35.6). Das erhöht die Chance, dass private Zusatzversicherungen die Kosten erstatten. Im Kurs erhältst Du Musterrechnungen und konkrete Tipps zur Preisgestaltung.
Gesetzliche Kasse (GKV): Nein. Private Kasse (PKV) & Beihilfe: Oft ja. Heilpraktiker-Zusatzversicherungen: Sehr oft ja.
Der sektorale HP ist eine reine Selbstzahler-Leistung (Privatleistung). Viele Patienten haben jedoch private Zusatzversicherungen, die Heilpraktiker-Leistungen abdecken. Diese übernehmen oft 80–100 % der Kosten, sofern korrekt nach GebüH abgerechnet wird. Das macht Deine Leistung für eine breite Patientengruppe finanziell sehr attraktiv.
Absolut. Du steigerst Deinen Marktwert massiv und schaffst Dir die Basis für eine nebenberufliche Selbstständigkeit.
Als Angestellter mit HP-Erlaubnis bist Du für jede Praxis ein Gewinn: Du darfst Patienten auch ohne Rezept annehmen („Direct Access“) und Behandlungslücken füllen. Zudem kannst Du rechtssicher Rezepte für Deine Kollegen ausstellen (Selbstzahler). Außerdem bietet Dir der Titel die perfekte rechtliche Grundlage, um ohne großes Risiko in eine nebenberufliche Selbstständigkeit zu starten.
Ja! Deine reguläre Berufshaftpflicht für Physiotherapie deckt die eigenverantwortliche Tätigkeit als Heilpraktiker meist nicht ab.
Das ist ein kritischer Punkt. Sobald Du eigenständig diagnostizierst, ändert sich das Haftungsrisiko. Prüfe Deine Police: Oft lässt sich der Baustein „Sektoraler Heilpraktiker“ für einen geringen Aufpreis (ca. 50–100 €/Jahr) integrieren. Ohne diesen Schutz haftest Du im Ernstfall mit Deinem Privatvermögen.
Nicht zwingend. Du kannst Dich auch in eine bestehende Praxis einmieten, solange die HP-Tätigkeit klar getrennt ist.
Du musst keine eigene Praxis eröffnen. Viele sektorale Heilpraktiker nutzen bestehende Physiotherapie-Praxen. Wichtig ist die räumliche oder zeitliche Trennung vom GKV-Betrieb (z. B. Nutzung eines Raumes zu bestimmten Zeiten für Selbstzahler). Die Tätigkeit muss aber beim Gesundheitsamt angemeldet werden, welches die Räume ggf. prüft.
Ja, Du kannst Privatrezepte (Verordnungen) ausstellen.
Wenn Du die Indikation für Physiotherapie stellst, kannst Du ein Privatrezept ausstellen. Der Patient kann dieses Rezept theoretisch auch in einer anderen Praxis einlösen (sofern diese Privatpatienten annimmt). Das ist ein großer Vorteil für Netzwerke oder Gemeinschaftspraxen.
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