Zum Inhalt springen

Heilpraktiker für
Physiotherapie
Deine Fortbildung zum Direktzugang

Starte jetzt durch: Mit unserer anerkannten
Fortbildung zum sektoralen Heilpraktiker für
Physiotherapie bist Du bestens vorbereitet

Sicher Dir jetzt einen Platz in unserer Fortbildung

Warum Heilpraktiker*in für Physiotherapie werden?

Als Heilpraktiker*in für Physiotherapie gewinnst du mehr Eigenständigkeit, Freiheit und Verantwortung in deinem Beruf. Du kannst Patienten direkt behandeln - ohne ärztliche Verordnung - und deine therapeutischen Fähigkeiten voll ausschöpfen. Das eröffnet neue Zielgruppen, steigert dein Einkommen und bringt mehr Freude und Selbstbestimmung in deinen Arbeitsalltag.

  • Direktzugang: Patienten ohne Verordnung behandeln
  • Rechtssicherheit und mehr Flexibilität in der Therapie
  • Umsatzsteuerbefreiung für heilkundliche Leistungen
  • Stärkung deines Berufsbilds und neue Perspektiven
Illustration einer Physiotherapeutin, die Patient*innen im Direktzugang behandelt

Warum unsere Fortbildung besuchen?

Unsere Fortbildung bereitet dich optimal auf die sektorale Heilpraktikererlaubnis vor - praxisnah, kompakt und flexibel. Du profitierst von erfahrenen Dozenten, modernen Lernmethoden und persönlicher Betreuung. Egal ob Präsenz, Online oder Blended Learning: Wir bieten das passende Kursformat für dich und begleiten dich bis zur erfolgreichen Prüfung und in den Berufsalltag.

  • 6 Tage kompakte, praxisorientierte Fortbildung
  • Individuelle Prüfungsvorbereitung & umfangreiche Lernmaterialien
  • Flexible Kursformate: Präsenz, Online, Blended Learning
  • Experten-Team aus Recht, Medizin und Physiotherapie
Lachende Frau mit Tablet, die sich zur Fortbildung Heilpraktiker Physiotherapie anmeldet

Das sagen unsere Teilnehmenden zur Fortbildung:

(85)

Lerne unsere Dozenten kennen

Sicher Dir jetzt einen Platz in unserer Fortbildung

FAQ

Der große FAQ-Bereich: Alles zum sektoralen Heilpraktiker für Physiotherapie

Wir haben die häufigsten Fragen aus unseren Beratungsgesprächen und E-Mails gesammelt, um Dir einen vollständigen Überblick zu geben – von der ersten Überlegung bis zur erfolgreichen Abrechnung.

Der „große“ HP darf fast alle medizinischen Bereiche behandeln. Der sektorale HP (Physiotherapie) ist spezialisiert: Du darfst eigenständig diagnostizieren und therapieren, aber eingeschränkt auf den Bereich der Physiotherapie.

Der Unterschied liegt im Umfang der Heilerlaubnis:

  • Großer Heilpraktiker: Umfassende Erlaubnis für fast alle medizinischen Bereiche. Die Ausbildung ist jedoch langwierig, teuer und prüfungsintensiv.
  • Sektoraler Heilpraktiker (Physiotherapie): Deine Erlaubnis ist auf Dein Fachgebiet beschränkt. Der entscheidende Vorteil: Du erhältst den Direktzugang (First Contact). Du darfst Patienten ohne ärztliches Rezept annehmen, Diagnosen stellen und Therapiepläne entwerfen, solange Du physiotherapeutische Mittel anwendest.

Fazit: Der sektorale HP ist für Physiotherapeuten der schnellste und effizienteste Weg in die therapeutische Unabhängigkeit.

Ja. Die Blankoverordnung ist weiterhin eine ärztliche Verordnung. Der sektorale Heilpraktiker ermöglicht Direktzugang im Privatbereich ohne vorherige ärztliche Verordnung.

Beides wird oft verwechselt, ist aber rechtlich und praktisch etwas völlig anderes:

  • Blankoverordnung: Es bleibt eine ärztliche Verordnung. Du bekommst mehr Spielraum bei Auswahl, Frequenz und Dauer der Heilmittel, aber der Patient war vorher beim Arzt und der Rahmen ist an die Verordnung gebunden. Aktuell ist die Blankoverordnung zudem nur für ausgewählte Indikationen eingeführt (z. B. Schulter).
  • Sektoraler Heilpraktiker für Physiotherapie: Der Patient kann direkt zu Dir kommen (Privat/Selbstzahler). Du führst physiotherapeutische Diagnostik/Befunderhebung durch, stellst die Indikation und planst die Therapie eigenverantwortlich.

Wenn Du echten Direktzugang anbieten willst, führt am sektoralen Heilpraktiker praktisch kein Weg vorbei.

Der Fokus liegt nicht auf neuen Handgriffen, sondern auf Rechtssicherheit, Differentialdiagnostik und dem Erkennen von Gefahrensituationen („Red Flags“).

Damit Du die volle Verantwortung im Direktzugang sicher tragen kannst, machen wir Dich fit in:

  • Differentialdiagnostik & Red Flags: Das Kernstück. Wann darfst Du behandeln, wann musst Du den Patienten zum Facharzt schicken?
  • Recht & Gesetzeskunde: Haftung, Aufklärungspflichten, Werberecht und Dokumentation.
  • Klinische Untersuchung: Systematische Screenings von Herz, Lunge, Abdomen und Nervensystem.
  • Abrechnung: Erstellung rechtssicherer Rechnungen nach dem Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker (GebüH).

Hier findest Du das detaillierte Curriculum.

Ja. Wir bieten Live-Webinar, Präsenz und Hybrid. Ob ein Format für Deinen Antrag optimal ist, hängt von der zuständigen Behörde und Deinem Bundesland ab.

Du kannst die Fortbildung in verschiedenen Formaten absolvieren, und zwar immer als Live-Unterricht (synchron) mit direkter Interaktion:

  1. Live-Webinar: 100 % live im Online-Klassenzimmer (z. B. Microsoft Teams), keine Aufzeichnungen.
  2. Präsenzkurs: 100 % vor Ort.
  3. Blended Learning: Teil live online, Teil vor Ort.

Welche Form im jeweiligen Verfahren am besten passt, unterscheidet sich regional. Die konkreten Anforderungen findest Du in unserer Übersicht unter Voraussetzungen.

Du erhältst Teilnahmebescheinigung, Prüfungsnachweis und eine klare Übersicht über Inhalte und Umfang, so aufbereitet, dass Gesundheitsämter schnell prüfen können.

Nach erfolgreichem Abschluss erhältst Du Unterlagen, die für Behördenentscheidungen relevant sind:

  • Teilnahmebescheinigung
  • Prüfungsnachweis (schriftliche Abschlussprüfung, dokumentiertes Ergebnis)
  • Übersicht über Inhalte, Lernziele und Umfang (Unterrichtseinheiten)

Das Ziel ist, dass Dein Gesundheitsamt alle notwendigen Informationen klar und nachvollziehbar vorliegen hat.

Die Details unterscheiden sich je nach Bundesland und zuständigem Gesundheitsamt. Unsere Übersicht zeigt Dir für Dein Bundesland die typische Vorgehensweise und die wichtigsten Unterlagen.

Grundsätzlich prüfen Gesundheitsämter zunächst, ob Deine eingereichten Unterlagen als Kenntnisnachweis ausreichen (Anerkennung „nach Aktenlage“). Ob das im Ergebnis genügt oder ob zusätzlich eine Kenntnisüberprüfung verlangt wird, entscheidet die zuständige Behörde im Einzelfall.

Damit Du schnell Klarheit hast, findest Du die regionalen Besonderheiten und die typischen Anforderungen in unserer Übersicht unter Voraussetzungen. Wir aktualisieren diese Inhalte, wenn uns neue behördliche Informationen oder Änderungen begegnen.

Kursgebühr plus Behördenkosten. Als grobe Orientierung liegen unsere Kursgebühren aktuell bei 795 € (Webinar) bzw. 895 € (Präsenz/Blended). Behördengebühren kommen je nach Region hinzu.

Die Gesamtkosten setzen sich typischerweise zusammen aus:

  • Kursgebühr: abhängig vom Format (z. B. Webinar vs. Präsenz/Blended).
  • Behördenkosten: Gebühren für Antrag, ggf. amtsärztliche Untersuchung und ggf. Kenntnisüberprüfung.
  • Optional: passender Zusatzbaustein zur Berufshaftpflicht, ggf. weitere Unterlagen.

Die Behördensätze variieren regional teils deutlich. Darum ist eine seriöse Gesamtschätzung immer eine Spanne. Die Details findest Du in der Bundesländer-Übersicht unter Voraussetzungen.